Dienstleistungen


Fachlicher Leitfaden

Schlafstörungen:

Meistens handelt es sich um Schlafmangel, der bei Stressüberlastung sowie bei Angst- und Depressionsproblemen auftritt. Bei Einschlafstörungen wälzen sich viele Menschen stundenlang hin und her, bis sie endlich einschlafen können. Oft fällt es schwer, den Alltagsstress hinter sich zu lassen, und Sorgen und Ängste treten häufig erst am Abend auf. Durchschlafstörungen treten eher bei älteren Menschen und depressiven Patienten auf. Nach schnellem Einschlafen wird der Schlaf oberflächlich. Die Betroffenen wachen früh und müde auf.

Assertivitätstraining:

Es umfasst Techniken zur erfolgreichen Konfliktbewältigung, die erlernt und geübt werden können. Ziel ist die selbstbewusste Durchsetzung.

Autogenes Training:

Ein eigenständiger und erlernbarer Prozess zur Entspannung des überlasteten vegetativen Nervensystems. Die tägliche halbstündige Anwendung hat eine wohltuende, regenerierende Wirkung.

Burn-out (Ausbrennungssyndrom):

Die Erschöpfung von Menschen, die in Arbeitsbereichen tätig sind, die eine intensive psychische Belastung mit sich bringen. Der zuvor an seiner Arbeit interessierte Arbeitnehmer verliert seinen Glauben, seine Ziele und seinen Entwicklungswillen. Seine Leistungsfähigkeit sinkt, er empfindet jede Aufgabe als Last. Häufig treten körperliche Beschwerden auf.

Coaching:

Entwicklung von Führungskompetenzen.

Familientherapie:

Psychotherapeutische Arbeit gemeinsam mit dem Paar oder der ganzen Familie. Ziel ist es, nicht nur dem Einzelnen, sondern dem gesamten Familiensystem zu helfen. Das Ziel ist nicht die Suche nach dem Verantwortlichen für das Problem, dem "Sündenbock". Die Familientherapie zielt darauf ab, dass die einst gut funktionierenden Emotionen und Energien wieder in Richtung Zusammenhalt weisen. Die gemeinsame Arbeit kann das Familienleben aus den gegenseitigen Spannungen hin zu einer positiven Spirale führen.

Depression:

Sie ist durch eine anhaltend gedrückte Stimmung gekennzeichnet. Der Patient erlebt vorübergehend den Verlust von Freuden, Zielen und des Lebenssinns. Es scheint keinen Ausweg zu geben, die Zukunft erscheint hoffnungslos. Dies kann mit Erschöpfung einhergehen oder im Gegenteil mit innerer Unruhe und Reizbarkeit.

Phobie:

Lähmende Angst vor bestimmten Gegenständen, Menschenmengen oder Verkehrsmitteln. Der Patient vermeidet diese Situationen selbst unter großen Einbußen. In schweren Fällen kann sich sein Leben vollständig einschränken.

Hypnose:

Innere Erinnerungen, Ressourcen und Wissen, die im Wachzustand kaum zugänglich sind, werden für die seelische Entwicklung und Heilung erschlossen. Der Patient ist in der Lage, sein eigenes Hilfspotenzial zu nutzen. Psychotherapie in einem veränderten Bewusstseinszustand.

Krise:

Im Laufe des menschlichen Lebens sind Veränderungen und Verluste unvermeidlich, und unsere bisherigen Verhaltensweisen lassen sich nicht mehr eins zu eins anwenden. Die Phase bis zur Entwicklung neuer Alternativen kann mit großem innerem Leid, ja sogar mit Selbstzerstörung einhergehen. Jede Krise kann nach unten oder nach oben gelöst werden. Wenn wir unsere Krise erfahrener und gestärkt überwinden können, können wir unser Leben reifer und auf einer höheren Ebene weiterleben.

NLP:

Ein handlungsorientierter Ansatz, der durch intensive, fokussierte Umdeutung einer konkreten Problematik und durch die Mobilisierung der psychischen Lösungskapazität arbeitet.

Selbsterkenntnis:

Das Bewusstmachen unserer inneren psychischen Abläufe, unserer Dynamik und unserer Energien. Als Vergleich kann ich den Sportler anführen, für den es grundlegend ist, sich über seine Stärken, auf die er bauen kann, und seine Schwachstellen, die er verbessern muss, im Klaren zu sein.

Panik:

In Anfällen auftretende, unerwartete Angst von vernichtender Kraft. Obwohl keine organischen Abweichungen feststellbar sind, geht sie meist mit Todesangst einher. Z. B. Angst vor Herzinfarkt, Schlaganfall oder Ohnmacht. Sie geht mit intensiven vegetativen Symptomen einher, wie Herzklopfen, Brustschmerzen, Atemnot, Schweißausbrüchen, Zittern und Schwäche in den Beinen. In vernachlässigten Fällen führt sie häufig zu Angst vor Menschenmengen und vor dem Verkehr.

Psychosomatische Erkrankung:

Eine körperliche Erkrankung, deren Ursache überwiegend psychischer Natur ist. Ungelöste psychische Probleme können sich je nach individueller Veranlagung in Form von körperlichen Symptomen äußern.

Psychotherapie:

Die Gesamtheit der psychotherapeutischen, helfenden Maßnahmen. Ihr gemeinsames Merkmal ist die Stärkung und Entwicklung der Persönlichkeit, ihr Ziel ist die Lösung des für den Einzelnen quälenden Problems. Technisch gesehen ist die Palette der Möglichkeiten sehr breit, das Ziel ist jedoch dasselbe: das Erreichen innerer Harmonie. Es handelt sich keineswegs um Beratung. Der Kern besteht darin, sich unseren Schwierigkeiten zu stellen und innere Entwicklung zu erreichen. Der Therapeut begleitet seinen Patienten gewissermaßen; seine Aufgabe ist mit der eines Katalysators vergleichbar.

Entspannung:

Entspannung, Beruhigung, Erholung. Der zivilisierte Mensch scheint jene natürliche, selbstregenerierende Fähigkeit verloren zu haben, die im Leben unserer Großeltern noch ein natürlicher Bestandteil war. Eine erlernbare, entwickelbare Fähigkeit. Regelmäßiges Üben löst bereits auf zellulärer Ebene nachweisbare Veränderungen aus. Entspannungstherapien: Sammelbezeichnung für mehrere Richtungen. Neben dem autogenen Training und der progressiven Entspannung gehören hierher auch die imaginativen Symboltherapien, die mit inneren Bildern arbeiten. Ihre Wirkung besteht nicht nur darin, körperliche und seelische Entspannung zu erreichen, sondern auch die innere Selbstregulation zu harmonisieren und letztlich die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Es handelt sich um konstruktive Therapien, bei denen das Ziel nicht in der Abwesenheit von Krankheit, sondern in der Genesung, der Wiederherstellung der Gesundheit und der Entfaltung formuliert ist.

Stress:

Eine physiologische Reaktion, die durch Einflüsse und Belastungen (Stressoren) im Laufe des Lebens ausgelöst wird und über das Nervensystem hinaus den gesamten Organismus betreffen kann. An sich ist dies kein negativer Begriff, sondern ein natürlicher Bestandteil des Lebens. Überschreitet er jedoch die Belastungsgrenze des Einzelnen, kann er zu ständiger Anspannung, zum Verlust des inneren Gleichgewichts und zu Erschöpfung führen. Ein Merkmal von Stress ist, dass sich seine Auswirkungen summieren können: Die Auswirkungen vieler kleiner Frustrationen können sich aufstauen und eine ähnliche innere Zerstörung bewirken wie das Erleben einer schweren Tragödie an sich.

Soziale Phobie:

Quälende, lähmende Angst, die beim Auftreten vor Menschen oder an öffentlichen Orten auftritt.

Das alltägliche Gefühl, "verlegen zu sein", überwältigt den Betroffenen; er hat das Gefühl, dass ihn alle beobachten, als würden sie über ihn lachen. Erröten, niedergeschlagener Blick, Sprachlosigkeit und zögerliches Herumspielen mit den Händen sind häufige Symptome. Besonders stark kann dies in Menschenmengen, vor Auftritten oder bei gemeinsamen Mahlzeiten auftreten. In der Pubertät kann dies natürlich sein, doch wenn es sich verfestigt, kann es zwischenmenschliche Beziehungen erschweren. Insbesondere die berufliche Karriere sowie Beziehungen zum anderen Geschlecht können dadurch beeinträchtigt werden.

Angst:

Unbegründete Furcht. Ein Beispiel für plötzliche, explosionsartige, kurzzeitige Angst ist die Panikstörung. Ein Beispiel für ständige Angst ist ein Mensch, der ständig in Alarmbereitschaft lebt und sich "nie ruhig in seinem Stuhl zurücklehnen kann".

Supervision:

Ein Prozess, der in erster Linie der Pflege und Weiterentwicklung der Arbeitspersönlichkeit sowie der Steigerung der Arbeitseffizienz dient. Formal gibt es Einzel- und Gruppensupervision.